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Für viel Durchsatz im Einsatz
ROTIXA, dieser Name steht für hohe Probenkapazität. Deshalb sind
diese Zentrifugen auch in den Entwicklungs- und Kontrollabteilungen der Life
Science Industrie und in den medizinischen Routinelaboratorien zu Hause.
Mit ihrer maximalen Leistung von 5.503 RCF sind sie für ein breites Spektrum
an Zentrifugiergut geeignet: Nahrungsmittelproben und Zellsuspensionen, Niederschläge
aus chemischen Reaktionen, Bodenproben und natürlich auch Blut und Blutbestandteile
werden in der ROTIXA 50 S und 50 RS zuverlässig getrennt.
Neben allen bekannten Blutabnahmesystemen passen auch FALCON-Röhrchen,
Mikrotiterplatten und Zentrifugenflaschen, mit bis zu 1000 ml Fassungsvermögen
in die ROTIXA 50 S/50 RS. Besonders rationell sind die Einsätze für
Racks verschiedener Blutanalyse-Automaten (z.B. Olympus, Hitachi.)
Natürlich können auch die bewährten Rundboden-Röhrchen
bis 250 ml Inhalt zentrifugiert werden.
Merkmale und Vorteile der ROTIXA 50 S-Serie:
S-Steuerung mit 89 Programm-Speichern
Leistung:
RCF von max. 5.503 im Ausschwingrotor, max. 4.900 min-1
Extrem kurze Anlauf- und Bremszeiten
Einfacher Rotorwechsel
Große Laufruhe
Hohe Drehzahlstabilität
Frequenzgesteuerter Antrieb, nur Wartungen nach UVV sind nötig
Deckel mit Sichtfenster zur Drehzahlkontrolle während der Zentrifugation.
Leistungsfähige Kühlung mit einem Regelbereich von -20°C bis
+40°C bei der ROTIXA 50 RS.
Temperatur gemäß DIN 58970 bei der ROTIXA 50 S.
Leicht zu reinigender Schleuderraum aus rostfreiem Edelstahl
Verkleidungsteile, stoß- und kratzfest lackiert.
Handlicher Drehgriff zur leichten Deckelverriegelung und -zuhaltung.
Deckelfallsicherung
Automatische Rotorerkennung
Unwuchtabschaltung
Schlüsselschalter gegen unbefugte Datenänderung.
Motorüberhitzungsschutz
Kesselüberhitzungsschutz bei der ROTIXA 50 RS
Bedienung und weitere Ausstattung:
S-Steuerung
Ergonomisch gestaltetes Display. Während des Laufs wird der IST-Zustand
aller Parameter übersichtlich angezeigt.
Eingabe der Parameter auf der wasserdichten Folientastatur erfolgt präzise,
schnell und einfach mit Wähltasten und Stellknopf.
Drehzahl (RPM): Eingabe in 10-er Schritten.
Relative Zentrifugalbeschleunigung (RCF): Eingabe in 1-er Schritten.
Radius (r): Eingabe in mm, wenn Drehzahl oder RCF bestimmt werden soll.
Zentrifugationszeit (t): einstellbar in Minuten und Sekunden.
Anlauf-/Auslaufzeiten: einstellbar in Stufen 1 bis 9 oder in Minuten/Sekunden
oder freier Auslauf.
Auslauf mit Bremsabschaltung: Eingabe der Abschaltdrehzahl in RPM.
Das Integral über die RCF: informiert über die gesamte RCF, die während
der Gesamtlaufzeit auf das Zentrifugiergut einwirkt.
Temperatur T/°C: (bei ROTIXA 50 RS) Eingabe in 1-er Schritten von -20°C
bis +40°C
Programmierung:
Das Speichern von Programmen bedeutet Zeitersparnis in Laboratorien mit unterschiedlichen
oder komplexen Zentrifugationsaufgaben.
Bis zu 89 Parameterkombinationen können unter je einer Programmnummer
gespeichert werden. Sie bleiben auch nach dem Abschalten der Zentrifuge erhalten.
Optionen für den erweiterten Einsatz der S-Steuerung:
Datendokumentation
Mit der HETTICH-Datenprotokollierung können bis zu 29 Zentrifugen über
einen PC verwaltet werden. Ein Lichtleitkabel verbindet die Zentrifuge mit
einem BUS-System. Ausgewählte Daten der Zentrifugen und Barcodeleser können
an einem PC mit einer RS 232-Schnittstelle protokolliert werden.
Optische Rotor-Stillstands-Anzeige
zeigt zusätzlich das Ende des Zentrifugiervorgangs an.
Laufprogramme in Reihe
bieten die Möglichkeit, verschiedene Zentrifugierprogramme miteinander
zu verbinden.
Unabhängiges zweites Tachosystem
zur Kalibrierung der Drehzahlmeßanlage im Rahmen der Qualitätssicherung.
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